St. Petri Kirchengemeinde Barbis

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Wenn ein Fremder in den Harz kommt, weint er zweimal…

… wenn er kommt und wenn er wieder geht.


Diese Worte stammen nicht von mir, sondern aus einem meiner Lieblingsfilme: der französischen Komödie „Willkommen bei den Sch’tis“. Ganz exakt ist der Satz auch nicht wiedergegeben. Denn im Film heißt es ursprünglich natürlich nicht „Harz“, sondern „Norden“.

Der Norden. In Frankreich gilt die Region als strukturschwach, ihre Bewohner als verschlossen und die Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt. Insbesondere wenn man aus dem sonnen- und Tourismus-verwöhnten Süden stammt. Und so ist es kein Wunder, dass die Hauptfigur des Filmes, der provencalische Postfilialleiter Philippe Abrams, wenig Begeisterung zeigt, als er in den Norden versetzt wird. Nach anfänglichem Fremdeln, woran Philippe nicht ganz unschuldig ist – immerhin reist er mit Polarmütze an –, lernt er die Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Menschen vor Ort zu schätzen. Und schließlich, während eines unbeschwerten Ausflugs an den Strand, kommt es zu dem eingangs zitierten Satz, aus dem Munde eines seiner Kollegen: „Wenn ein Fremder in den Norden kommt, weint er zweimal – wenn er kommt und wenn er wieder geht.“

Mir ging es ähnlich, als ich vor nunmehr knapp sechs Jahren in den Harz kam. Anfangs, das gebe ich ehrlich zu, war ich wenig erbaut. Wohnort in Waake, Pfarrstelle in Barbis. 35 km Entfernung – wie soll das gehen? Und dann immer wieder die leise Warnung, die ich zu hören bekam: „Die Harzer – das ist ein ganz besonderer Menschenschlag.“

Ist er auch. Aber dann doch auf andere Weise, als mir weisgemacht werden sollte. Denn die Offenheit und Freundlichkeit, die mir hier entgegenschlug, hat mich ganz schnell heimisch im Südharz werden lassen. Und dafür möchte ich mich bei Ihnen bedanken. Danke, dass Sie mich vor sechs Jahren so offen und herzlich aufgenommen haben. Danke, dass Sie mich als Berufsanfänger so toll unterstützt haben, auch mal über eine Unsicherheit hinweggesehen haben. Danke, dass Sie sich auf das Projekt „der Pastor wohnt 35 km entfernt“ eingelassen und so manche Flexibilität in der Terminplanung mitgetragen haben. Und nicht zuletzt: Danke meinen Mitstreitern im Kirchenvorstand (inklusive Isolde Wiegand) für Ihre Begeisterungsfähigkeit, etwa wenn wir neue Gottesdienstformen ausprobiert haben. Danke!

„Wenn ein Fremder in den Harz kommt, weint er zweimal – wenn er kommt und wenn er wieder geht.“ Für mich ist es nun Zeit zu gehen. Ich werde ab Januar 2018 eine Pfarrstelle in Göttingen-Weende antreten, in direkter Nachbarschaft zu unserem Wohnort Waake. Dadurch entfällt für mich die Fahrzeit, und Wohnen und Arbeiten werden wieder zu einer Einheit.

Und doch gehe ich auch mit einem weinenden Auge. Ganz so, wie in dem Film vorausgesagt. Denn ich weiß, was ich zurücklasse: ein völlig reibungslos funktionierendes Pfarrbüro, einen über die Maßen engagierten Kirchenvorstand, qualitativ hochwertige Kirchenmusik, ein freundliches Kindergarten-Team und nicht zuletzt die vielen Menschen, die mir über die Jahre ans Herz gewachsen sind.

„Wenn ein Fremder in den Harz kommt, weint er zweimal – wenn er kommt und wenn er wieder geht.“ Am 14. Januar 2018 um 14 Uhr steht meine Verabschiedung an. Vielleicht mögen Sie dabei sein. Noch einmal gemeinsam Gottesdienst feiern. Gott für die vergangenen sechs gemeinsamen Jahre danken. Ich würde mich freuen!

Gott schütze Sie,

Ihr Pastor Roman Vielhauer

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Chorkonzert mit "Haste Töne?!"

Wann?
16.09.2017, 18:30 Uhr
Was?
Medium
Bild: haste töne
Ein Chorkonzert der Sonderklasse erleben und dabei noch etwas Gutes tun? Genau das ist am Samstag, 16. September, um 18.30 Uhr in der Barbiser St. Petri-Kirche möglich. Denn der kecke Chor „Haste Töne?!“ aus Dorste interpretiert klassische aber auch moderne Stücke ganz neu und wird die Zuhörer an diesem Abend unterhalten, ohne dass ein festes Eintrittsgeld erhoben wird. „Wir haben uns folgendes überlegt: Am Ende des Konzertes wird um eine Spende für die Stiftung gebeten. Und wer mindestens elf Euro gibt, erhält einen Mini-Luther als Dankeschön“, erklärt Heinz-Dieter Kerl. So möchte er zusammen mit Friedrich Deppe und Jutta Büntge vom Stiftungsvorstand die Werbetrommel für die Stiftung "Licht in St. Petri" rühren. Ziel der Stiftung ist es, in der Kirchengemeinde Barbis ein lebendiges Gemeindeleben zu fördern und zu erhalten.
Wo?
St. Petri-Kirche
Barbiser Str. 78
37431 Barbis
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Pfingstgottesdienst an der Dreymannsmühle

Wann?
05.06.2017, 11:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: Jutta Büntge
Pfingsten, das ist der Geburtstag der Kirche. Und das wollen wir mit Ihnen gehörig feiern! Mit einem Gottesdienst am Pfingstmontag, dem 5. Juni 2017, um 11 Uhr im Innenhof der Dreymannsmühle. Wer mag, kann im Anschluss die historische Mühle besichtigen. Oder es sich bei Schnitzel und kühlen Getränken und hoffentlich bestem Sonnenwetter auf der Terrasse des Gasthauses gut gehen lassen. Gemeinsam mit Familie Dreymann freuen wir uns auf Sie!
Wo?
Dreymanns Mühle
An den Mühlen 2
37431 Barbis
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Himmelfahrtsgottesdienst an der Alten Warte mit Taufe

Wann?
25.05.2017, 10:30 Uhr
Was?
Medium
Bild: Regine Stollberg
Gemeinsam mit dem Harzklubzweigverein Barbis laden wir auch in diesem Jahr wieder herzlich zum Himmelfahrtsgottesdienst an der Alten Warte ein. Für die musikalische Begleitung sorgen die Barbiser Straßenmusikanten. Anschließend fröhliches Beisammensein bei Musik, Essen und Trinken zum Wartefest.
Wo?
Alte Warte
An der Warte
37431 Barbis
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Osternachtsfeier mit anschließendem Osterfrühstück

Wann?
16.04.2017, 06:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: pixabay
Ostersonntag heißt es in Barbis früh aufstehen zur Osternachtsfeier: Die Osterkerze wird in die noch dunkle Kirche getragen. Die Osterliturgie wird gesungen. Zum Vaterunser erklingen die Glocken, die seit Karfreitag geschwiegen haben. Abendmahl wird gefeiert. Und im Anschluss an diesen besonderen Gottesdienst können wir es uns beim gemeinsamen Osterfühstück gut gehen lassen. Also: Früh aufstehen lohnt sich!
Wo?
St. Petri-Kirche
Barbiser Str. 78
37431 Barbis
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500 Jahre Reformation. Ein Musikalischer Streifzug mit dem SÜDHARZER BLÄSER-QUARTETT

Wann?
25.03.2017, 16:30 Uhr
Was?
Medium
Bild: Südharzer Bläser-Quartett
Welche Musik erklang eigentlich in Luthers Zeit? Und welche Wege und Umwege ist die Musik seither gegangen, die „Musik des Volkes“, die sogenannte U- (Unterhaltungs-) und E- (ernste) Musik? Und was passierte um die Musik herum in der großen weiten Welt und in unserer kleinen Welt im Südharz?

Solchen Fragen geht das SÜDHARZER BLÄSER-QUARTETT nach, natürlich nicht erschöpfend, wenn das Publikum zu einem Musikalischen Streifzug mit Überraschungen anlässlich „500 Jahre Reformation“ eingeladen ist.

Das Konzert findet am Samstag, dem 25. März, in der St. Petri-Kirche in Barbis statt und beginnt um 16.30 Uhr.

Ulrich Kohlrusch und Joshua Haier (Flügelhörner, Trompeten), Günter Kallweit (Tuba) und Walter Ziegler (Tenorhorn), der für die musikalische Leitung und Arrangements sowie für hintergründige Moderation sorgt, werden sehr vielfältige Musik zum Klingen bringen.

Veranstaltet wird das Konzert von der Stiftung „Licht in St. Petri“, die mit Veranstaltungserlösen und Spenden zur Erhaltung einer attraktiven, lebendigen St. Petri-Kirche in Barbis beiträgt. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Stiftung sind jedoch sehr erwünscht.
Wo?
St. Petri-Kirche
Barbiser Str. 78
37431 Barbis
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Gemeinsamer Gottesdienst zum Weltgebetstag

Wann?
03.03.2017, 18:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: WGT
„Was ist denn fair?“ Unter diesem Motto steht der Weltgebetstag 2017, dessen Gottesdienstordnung in diesem Jahr von den Philippinen kommt.

Die ökumenischen Weltgebetstagsgottesdienste sind immer besonders: Informationen, Lieder, Gebete und Gedanken kommen von weit her – aus anderen Ländern, von anderen Kontinenten, aus unterschiedlichen christlichen Konfessionen, und sie wandern rund um den Globus.

Auch bei uns hat ein Team aus den Gemeinden des verbundenen Pfarramts gemeinsam den Gottesdienst vorbereitet und möchte mit vielen von Ihnen den Weltgebetstag am ersten Freitag im März, den 03.03. um 18:00 in der St. Petri-Kirche feiern. Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir herzlich zu einem gemütlichen Beisammensein ein.
Wo?
St. Petri-Kirche
Barbiser Str. 78
37431 Barbis
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Gemeinsamer Taizé-Gottesdienst

Wann?
05.02.2017, 18:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: Gerlind Gottschling
Die dunkle Kirche nur von Kerzenlicht erleuchtet. Die einfachen, meditativen Lieder aus dem burgundischen Kloster Taizé singen. Oder einfach nur zuhören. Zur Ruhe kommen. Den Gedanken freien Lauf lassen.

Herzliche Einladung zum Taizé-Gottesdienst am Sonntag, den 5. Februar 2017, um 18 Uhr in die Barbiser St. Petri-Kirche!

Musikalisch unterstützen werden uns wieder der Barbiser Kirchenchor unter der Leitung von Ulrich Feldmann sowie die Flöten des Mehrgenerationenquartetts Bad Lauterberg unter der Leitung von Anneli Hoffmann. Seien Sie herzlich willkommen!
Wo?
St. Petri-Kirche
Barbiser Str. 78
37431 Barbis
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Gottesdienst mit Neujahrsempfang

Wann?
08.01.2017, 14:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: Stefanie Bahlinger, Mössingen, www.verlagambirnbach.de
Herzliche Einladung zum Neujahrsempfang am 8. Januar 2017 in der St. Petri-Kirche in Barbis! Er beginnt um 14 Uhr mit einem Gottesdienst, anschließend ist Gelegenheit, bei Kaffee, Tee und Kuchen ins Gespräch zu kommen. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Barbiser Kirchenchor unter der Leitung von Ulrich Feldmann, Dirk Steinig an der Orgel und Wiebke Vielhauer, Gesang. Wir freuen uns auf Sie!
Wo?
St. Petri-Kirche
Barbiser Str. 78
37431 Barbis
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Herzliche Einladung zum Lebendigen Adventskalender !

Auch in diesem Jahr ist der Lebendige Adventskalender wieder in Barbis unterwegs. Schon am ersten Advent öffnen wir das erste Türchen, mit einem musikalischen Abendgottesdienst um 18 Uhr in der St. Petri-Kirche, und dann geht es weiter von Tür zu Tür, Schritt für Schritt auf Weihnachten zu.

An den Adventsabenden öffnet sich von sonntags bis freitags ein Gartentor, eine Garage oder ein Wintergarten für eine halbe Stunde zu einem gemütlichen Beisammensein mit Liedern, Geschichten, Gedichten, Keksen, Tee und einem Schwätzchen. 

Jeder, der Lust auf eine besinnliche halbe Stunde hat, ist herzlich eingeladen.

Bitte nicht vergessen: Einen Trinkbecher mitbringen!
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Bild: Roman Vielhauer

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